Aktuelle Projekte:
































IN PRODUKTION :


Milo Rau // IIPM

Aktuell arbeitet Milo Rau an der Inszenierung

Histoire du Théâtre

Premiere Mai 2018, Nationaltheater Brussels

Milo Rau eröffnet mit dieser Inszenierung die Reihe „Geschichte des Theaters“, eine performative Langzeituntersuchung zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der ältesten Kunstform der Menschheit, die in der Saison 2018/19 vom kongolesischen Choreographen Faustin Linyekula fortgesetzt wird. In diesem ersten Teil kommen Rau und sein Team auf die grundlegenden Probleme ihrer künstlerischen Arbeit der letzten 15 Jahre zurück: die Frage nach der Darstellbarkeit von Gewalt und traumatischen Ereignissen auf der Bühne.

KONZEPT, TEXT UND REGIE Milo Rau SCHAUSPIEL Sara De Bosschere, Sébastien Foucault, Johan Leysen u. v. a. RECHERCHE & DRAMATURGIE Eva-Maria Bertschy DRAMATURGISCHE MITARBEIT Stefan Bläske BÜHNE & KOSTÜME Anton Lukas VIDEO Maxime Jennes und Dimitri Petrovic LICHTDESIGN Jurgen Kolb TECHNISCHE LEITUNG Jens Baudisch PRODUKTION Mascha Euchner-Martinez, Eva-Karen Tittmann REGIEASSISTENZ Carmen Hornbostel DRAMATURGIEASSISTENZ François Pacco  PUBLIC RELATIONS Yven Augustin DESIGN Nina Wolters

„Geschichte des Theaters – Teil 1“ (AT) ist eine Produktion des International Institute of Political Murder (IIPM) und des Théâtre National Wallonie-Bruxelles in Koproduktion mit Kunstenfestivaldesarts,  NTGEnt, Théâtre Vidy Lausanne, Théâtre Nanterre-Amandiers, Tandem Scène Nationale Arras Douai, Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, Münchner Kammerspiele, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a. M., Theater Chur, Gessnerallee Zürich.


Thorsten Lensing

Aktuell arbeitet Thorsten Lensing an einer neuen Inszenierung

Unendlicher Spaß
von David Foster Wallace

Premiere am 22. Februar 2018, Sophiensaele Berlin

in der Übersetzung von Ulrich Blumenbach

„Unendlicher Spaß“ von David Foster Wallace, 1996 in den USA erschienen, ist der Versuch, auf 1.500 Seiten die gegenwärtige Welt zu erzählen, ohne sie einer einheitlichen Deutung zu unterwerfen. „Ich will darüber schreiben“, hat Wallace sein Vorhaben charakterisiert, „wie es sich anfühlt, heute zu leben, statt davon abzulenken.“ Er schreibt deshalb über Geburten und Todeskämpfe, über Schneestürme, Liebes- und Trennungsgeschichten, übertriebenen Speichelfluss, bildschöne Krankenschwestern und Vögel, die mitten im Flug einen Herzinfarkt erleiden.

Wallace widmet sich seinen so tragischen wie komischen Figuren dabei mit großer Ernsthaftigkeit und einer ungeheuren Leichtigkeit zugleich. „Witze“, schreibt Wallace, „sind die Flaschenpost, mit der die Verzweifelten ihre gellendsten Hilfeschreie aussenden“.

Ein Zentrum der Inszenierung bilden die drei Brüder der Familie Incandenza: Hal, Wörterbuchwunder und hochtalentierter Schüler an der Enfield Tennis Academy, sein älterer Bruder Orin, Punter beim American Football Team der Arizona Cardinals, und der körperlich schwer behinderte Mario, leidenschaftlicher Radiohörer und Filmemacher. Dazu treten Figuren wie die verschleierte Radiomoderatorin Joelle Van Dyne, Mitglied in der „Liga der rüde Verunstalteten und Entstellten“, und der ehemalige Dieb und medikamentensüchtige Don Gately aus dem Drogenentzugszentrum Ennet House. Wie alle Figuren stehen sie schutzlos vor ihrem Leben. Einige leiden unter Depressionen, einige unter Alkohol-, Sex- oder Schmerzmittelsucht, viele sind einem unerbittlichen Leistungszwang ausgesetzt. Sie „werden gepanikt“ von Sorgen, von der Angst etwa, in der Trauertherapie durchzufallen, oder bloßes „Mobiliar der Welt“ zu sein; sie geben dabei nie auf, sie kämpfen gegen das dauernde Gefühl, „in einer dunklen Innenwelt zu stecken, beschämt, verirrt und eingesperrt“.

„Unendlicher Spaß“ ist ein Roman aus Scherben, der keiner geradlinigen Handlung folgt, sondern mehrere, ineinander verschachtelte Erzählzentren aufweist. Die Figuren bilden ein großflächiges Netz, in dem sich das Leben verfängt. Sie erschöpfen sich in keinem psychologischen Realismus, sie sind Stellvertreter einer hoch verdichteten Wirklichkeit. Wallace’ Kunst ist es, aus diesen beschädigten Seelen heraus zu erzählen, ohne über sie zu urteilen, ohne sie als Opfer darzustellen. Er zeigt ein Ensemble von Menschen, die immer wieder unberechenbar sind, von ihrem Leben, ihren Gefühlen und Gedanken überrascht und überfordert sind wie es der Erzähler selbst ist. „Vielleicht besteht die nächste Generation literarischer Rebellen ja aus einem verrückten Haufen von Anti-Rebellen“, hat Wallace geschrieben, „die die kindliche Frechheit besitzen, wieder von all den uralten menschlichen Problemen und Gefühlen zu erzählen, die so gar nicht trendy sind.“

Mit: Jasna Fritzi Bauer, Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi, Heiko Pinkowski und Devid Striesow

Regie: Thorsten Lensing
Mitarbeit Regie: Benjamin Eggers-Domsky
Bühne: Gordian Blumenthal und Ramun Capaul
Kostüme: Anette Guther
Textfassung: Thorsten Lensing
Mitarbeit Textfassung: Dirk Pilz, Thierry Mousset
Dramaturgie: Thierry Mousset

Produktionsl
eitung: Eva-Karen Tittmann
Leitung Herstellung Bühne: Martina Schulle
Technische Leitung: Dirk Lutz
Regieassistenz: Lucie Grünbeck
Kostümassistenz: Marie Fischer
Maske: Hannah Kaiser
Fotos: David Baltzer / Agentur Zenit

„Unendlicher Spaß“ ist eine Produktion von Thorsten Lensing in Koproduktion mit Schauspiel Stuttgart, Schauspielhaus Zürich, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Sophiensaele Berlin, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, Theater im Pumpenhaus Münster, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg.

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und der Stadt Münster.

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbeck bei Hamburg.



Landesverband freie Darstellende Künste Berlin
Performing Arts Programm

Performing Arts Programm - Beratung und Qualifizierung (BQ)
Schwerpunkt Projektleitung Finanzen ESF
2016 - 2018 Das Performing Arts Programm ist ein Programm des LAFT Berlin -
Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V.
Vereinsregister Amtsgericht Charlottenburg Nr. 1 VR 26792 B

www.pap-berlin.de



GASTSPIELE :



lausundproductions
BENEFIZ - Jeder rettet einen Afrikaner
eine Produktion von lausundproductions


Text und Regie: Ingrid Lausund
Bühne und Kostüme: Beatrix von Pilgrim

mit: Iris Böhm, Vanessa Stern, Christian Kerepeszki, Max Landgrebe, Bjarne Mädel

am 24./ 25. / 26. 27. Januar 2018 Kellertheater Winterthur / CH
www.kellertheater-winterthur.ch

am 15. März 2018 Schauspielhaus Hamburg

Produktion + Management Gastspiele: seit 2015 Eva-Karen Tittmann

Herstellung: Produktionsleitung, PR und Management: Hannah Pelny und Eva-Karen Tittmann als Büro 313






BÜRO 313 Das Büro 313 ist seit 2009 mein Arbeitsstandort.


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